
Kalksandstein
Mauerstein aus einem Gemisch von Kalk und Sand, welches unter Dampfdruck gehärtet wird. Für die unterschiedlichen Einsatzbereiche gibt es verschiedene Formate und Druckfestigkeiten. Kalksandsteine zeichnen sich durch guten Schallschutz und hohe statische Belastbarkeit aus.
Kältebrücken
Kälte- bzw. Wärmebrücken entstehen, wenn Bauteile oder Baustoffe mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit aufeinander treffen. Hierbei entsteht ein Wärmeverlust, da Bauteile mit hoher Wärmeleitfähigkeit die Wärme an die sie umgebenden Baustoffe mit geringerer Wärmeleitfähigkeit abgeben. Dies lässt sich durch gezielte Dämmung vermeiden.
KG-Rohre
Orangebraune Kunststoffabwasserrohre für die Abwasserentsorgung außerhalb des Hauses.
Konterlattung
Zweite Lattung, die im rechten Winkel zur Grundlattung (siehe Lattung) verläuft.
Körnung
Angabe des kleinsten und des größten Korndurchmessers (in mm) einer Sand- oder Kiesmischung.
K-Wert
Auch Wärmeleitzahl oder Wärmedurchgangszahl genannt. Der K-Wert ist die Maßeinheit, die den Energieverlust von unterschiedlichen Bauteilen und Baustoffen angibt. Grundsätzlich gilt: kleiner K-Wert = gute Dämmeigenschaften, großer K-Wert = schlechte Dämmeigenschaften.
Laminat
Bodenbelag aus mehreren Schichten. Die Hauptschicht besteht aus einer MDF- (mitteldichte Holzfaser), HDF- (hochverdichtete Holzfaser) oder Spanplatte. Darauf folgt eine Schicht bedruckten Dekorpapiers, welches mit abriebfestem Melaminharz beschichtet ist. Als Spannungsausgleich dient ein Gegenzug an der Unterseite. Laminat gibt es in unterschiedlichen Farben, Dicken und Abriebfestigkeiten.
Lasur
Durchsichtiger Holzanstrich, der dem Holz die Atmungsfähigkeit erhält und der für eine Feuchtigkeitsregulierung sorgt.
Lattung
Parallel angeordnete Holzlatten, die beispielsweise der Befestigung von Dach- ziegeln oder Paneelen dienen.
Leerrohr
Kunststoff- oder Metallrohr, welches unter Putz- oder Pflasterflächen verlegt wird, um später Kabel oder Versorgungsleitungen aufzunehmen.
Lichtschacht
Besteht aus weißem Kunststoff und sorgt bei nicht in voller Höhe aus dem Erdreich ragenden Kellerfenstern für erhöhten Lichteinfall. Bei besonders tief eingesetzten Kellerfenstern können zusätzlich Aufsatzelemente verwendet werden.